Sauerteigbrot (glutenfrei)

IMG_2796Sauerteig ist was besonderes. Das Brot schmeckt damit wesentlich besser, der Teig bleibt länger frisch und das Brot ist bestimmt auch bekömmlicher.

Aber Sauerteig ist auch nicht einfach und erst recht nicht schnell. Es benötigt viel Zeit bis man den Dreh raus hat. Ich will hier meine Erfahrungen beschreiben, um den Einstieg zu vereinfachen.

Sauerteig

Alle Utensilien sollten gerade am Anfang penibel sauber sein. Die Bakterien die den Sauerteig machen, sind empfindlich.

Ich habe die glutenfreie dunkle Mehlmischung von Schär benutzt. Das Verhältnis für Mehl und Wasser habe ich nicht 1:1 gewählt, sondern immer ca. 50% mehr Wasser genommen. Also z.B. 100 gr Mehl : 150ml Wasser. Der erste Sauerteig benötigt mindestens 36 Stunden. Und so geht es:

  • 100 gr Mehl, 150ml lauwarmes Wasser gut vermengen und Luftdicht abgedeckt mindestens 12 Stunden ruhen lassen. Auf keinen Fall kürzer, gerne Länger.
  • weitere 100gr Mehl und 150ml lauwarmes Wasser dazu geben, wieder alles gut vermengen und weitere 12 Stunden stehen lassen.
  • ein drittes Mal 100gr Mehl und 150ml lauwarmes Wasser dazu geben.

IMG_2794Der Teig sollte inzwischen “luftig” wirken. Er sollte sich von der Wand des Gefäßes einfach lösen lassen, und viele Poren aufweisen – dann ist er gut. Wenn das nicht der Fall ist – alles gründlich reinigen und einen neuen Teig ansetzen. Es klappt nicht immer beim ersten mal.

Von dem fertigem Sauerteigansatz nimmt man 2-3 Esslöffel und füllt sie in ein luftdicht verschließbares Glas und stellt das in den Kühlschrank für das nächste Brot.

Sauerteigbrot

IMG_2798Zu dem Sauerteigansatz, von dem man sich einen Teil im Kühlschrank deponiert hat, kommen weitere 100gr Mehl, eine halbe Tüte Trockenhefe, 2 Teelöffel Salz, 4 Teelöffel Zucker und Sonnen- oder Lein- oder Flohsamen nach belieben. Die Trockenen Zutaten gut vermengen und durchmischen und 2 Esslöffel Öl und 150ml lauwarmes Wasser hinzugeben und alles gut vermengen.

IMG_2804Den Teig aus der Schüssel lösen und auf einem mit Maismehl bestreutem Brett solange wenden, bis man den Teig anfassen kann und er außen komplett mit Maismehl bedeckt ist. Nun den Teig flach drücken und von den beiden Schmalseiten her zur Mitte hin umfalten. Den Teig so umdrehen, dass der Boden oben liegt und den Faltvorgang wiederholen. Diesen Vorgang insgesamt ca. 4-5 mal wiederholen.

IMG_2809Den fertig gefalteten Teig so kneten und formen, dass er in eine mit einem Backpapier ausgekleidete Kastenform passt. Dann die Form mit dem Teig in den Ofen und eine feuerfeste Tasse/Schale mit kochendem Wasser dazustellen. Den Teig so ca. 30-45 Minuten gehen lassen und dann 1 Stunde bei 200°C Umluft backen.

(Uni-)Bibliotheken – in Berlin

In den Berliner Universitätsbibliotheken herrscht Massenabfertigung. Und da alle Studenten in die Bibliothek wollen, können dieses die Regeln frei bestimmen. Die Regeln sind leider meistens schlecht.

  • Wer zum Henker ist auf die Idee gekommen, dass es eine gute Idee ist WENIGER Schließfächer als Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen?
  • Wieso passen in die Schließfächer kaum Dinge rein?
  • Wieso darf man nur Wasser in Plastikflaschen mit reinnehmen?
  • Und… es ist ja ganz schön dass so viele Stillarbeitsplätze angeboten werden, aber wieso sind die Gruppenarbeitsplätze fast gar nicht, bis überhaupt nicht vorhanden?

Offensichtlich sind das alles kleine Probleme, aber sie stören den Arbeitsalltag massiv.

Ich frage mich, wann die Denkweise sich wandelt und die Planer und Entscheider auf die Idee kommen, dass es sinnvoll wäre aus Sicht der Studenten zu denken.

WordPress umziehen

viele verschiedene Tücken und Fallen warten auf einen, wenn man ein altes WordPress auf einen neunen Server in ein WordPressnetzwerk umzieht, und nur einen Dump der Datenbank hat, sowie ein Backup des FTP-Verzeichnisses.

Einige der Fallstricke und deren umgehung möchte ich hier festhalten.

  • beim einrichten der Subseiten im WordPressnetzwerk wurden Seiten oder Benutzer angelegt, und danach wieder gelöscht, weil irgendwas nicht stimmte – jetzt zählt die Datenbank aber falsch. Wie kann ich dafür sorgen, dass in der Datenbank die richtige Zählreiehenfolge genutzt wird?
    Mit dem SQL-Befehl

    kann man z.B. für die Tabelle wp_blogs den aktuellen Counter auf 3 setzen, die nächste Subseite wird dann in der Datenbank mit wp_3_* Tabellen angelegt.
  • Beim anmelden an einer eben gerade angelegten Subseite kommt die Fehlermeldung.

    Beheben kann man das, indem man in der wp_config.php folgende Zeile hinzufügt:
  • Nach dem die Dateien aus dem alten upload Verzeichnis in das neue kopiert wurden, werden diese nicht unter Medien angezeigt.
    Dies kann man mit dem Plugin “Add From Server” beheben. Beim Einrichten des Plugins muss man aber den Pfad zum neuem Upload Ordner setzen. Falls das nicht klappt, hilft es manchmal einfach einen Punkt in den Einstellungen des Plugins zu setzen.
  • Die Verlinkungen der Bilder in den Beiträgen sind kaput, weil diese füher unter www.domain.de/uploads/Jahreszahl/… lagen, jetzt ist der Pfad aber www.anderedomain.de/uploads/sites/Zahl/Jahreszahl/….
    Die Pfadangaben in allen Beiträgen kann man am besten in der Datenbank selber aktualisieren, dazu muss man in der Datenbank einen SQL-Befehl eingeben und ausführen

    Damit wird in allen Beiträgen in der Datenbank nach dem Muster

    gesucht. Die 2 am Ende steht für die erste Ziffer der Jahreszahl und muss unter umständen angepasst werden.

Pão de Queijo, Pan de Yuca, Pan de Bono oder Käse Brot/Brötchen/Bälle (glutenfrei)

Diese unglaublich einfachen und schnell zubereiten Brote sind in Brazilien, Columbien und Ecuador sehr bekannt. Sie werden dort mit Tapiokamehl (oder -stärke, das ist beides das selbe) gemacht, somit sind sie glutenfrei. Tapiokamehl bekommt man in jedem Asiatischem Supermarkt, oder im Reformhaus oder beim Onlineversandhändler.

Das Rezept ist wenig genau, weil man dieses Backwerk sehr frei anpassen kann. Hier wird eine Grundversion (mit Käse) beschrieben, die ich so kennengelernt habe. Man braucht:

  • 125ml Wasser
  • 125ml Milch
  • 125ml geschmolzene Butter
  • einen halben Teelöffel Salz
  • 250g Tapiokamehl
  • 150 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Ei

Wasser, Mich, Butter und Salz erwärmen und kurz aufkochen lassen. Das Tapiokamehl hinzufügen und gut verrühren, bis keine Mehlklumpen mehr zu sehen sind. Das Mischungsverhältnis von Flüssigkeit und Mehl sollte eine zähe Masse ergeben, die sich später gut mit einem Löffel portionieren lässt – wenn die Masse zu flüssig, oder zu fest ist, einfach Flüssigkeit (Milch+Wasser+Butter) hinzugeben, oder weiteres Tapiokamehl. Die Masse für ca. 10-15 Min. ruhen lassen. Zum Schluss das Ei und den Parmesan hinzufügen.

Mit einem Esslöffel Portionen (Größe nach Belieben und Anwendung.) auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Achtung: die Haufen werden sehr stark aufgehen, es sollte genügend Platz gelassen werden. Bei 190°C im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Min. backen, bis die Portionen aufgegangen sind und an der Oberseite ganz leicht braun werden.

wma in mp3 umwandeln mit dem MacOS Terminal

Es ließe sich viel sagen, über proprietäre Ka***Sch*** aber lassen wir das.

Bildschirmfoto 2015-01-11 um 14.30.25Fakt ist, es ist ärgerlich wenn Betriebssysteme eigene Audioformate verwenden und man somit die Musik nicht überall hören kann. Das MP3 Format hilft hier, denn es ist universell. Aber wie kann man WMA Dateien auf einem Mac mal eben schnell in MP3 Dateien umwandeln? Das geht relativ einfach:

  1. Wenn noch kein Homebrew installiert ist, muss man sich das noch installieren
    ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"
  2. wenn ffmpeg noch nicht installiert ist, kann man dieses schnell über Homebrew installieren.
    brew install ffmpeg
  3. man wechselt in das Verzeichnis in dem die WMA Dateien liegen, indem man im Terminal erst
    cd
    eingibt und danach einfach per Drag&Drop den Ordner aus dem Finder in das Terminal Fenster zieht. Das ganze noch mit Enter bestätigen und man ist drin
  4. nun kann man mittels
    for f in *.WMA; do mv "$f" "${f%.WMA}.wma"; done
    eventuell großgeschrieben Dateiendungen umschreiben
  5. und dann mittels
    for f in *.wma; do ffmpeg -y -i "$f" -ab 128k "${f%.wma}.mp3" -ab 128K; done
    die Dateien in MP3 Dateien umwandeln.
  6. Das wars!

rsync auf einem Sinology NAS

mal eben Schnell die lokale Musiksammlung mit dem heimischen NAS per rsync abzugleichen kann in einer längeren Fehlersuche enden, wenn man nicht weiß, dass Sinologie in die aktuelle Firmware DSM5.1 eine “Sichergheitsfeature” eingebaut hat.

Bildschirmfoto 2015-01-11 um 14.18.48

Rsync ist dort per Default erst mal nicht per SSH verfügbar. Ob das so ist, kann man mit diesem kurzem Test herausfinden.

Als Ergebnis müsste dann die Hilfe von Rsync erscheinen, wenn nicht, kommt wahrscheinlich sowas wie:

Abhilfe kann man sehr einfach schaffen, in dem man in der DSM5.1 Weboberfläche die Hilfe bemüht und nach ‘rsync’ sucht. Oder indem man direkt im Hauptmenü unter

Datensicherungsdienste > Sicherungsdienste > Netzwerksicherungsziel > ‘Netzwerk-Sicherungsdienst aktiviert

Gewittertorte (glutenfrei)

Die Schwiegertante in Spe hat mal eben so aufgeschnappt was glutenfrei bedeutet und en passant eine unglaublich lecker Torte glutenfrei gezaubert.

Gewitter Torte

Zutaten

Boden

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 200g gemahlene Nüsse
  • 1 Telöffel Backpulver

Belag

  • 3-4 Bananen
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 1 roter Tortenguss
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 1 Sahnesteif
  • 1 Vanillezucker
  • 2 Sahnesteif
  • 100 g geröstete Mandelblättchen
  • etwas Eierlikör

Zubereitung

Für den Boden: Eier, Zucker und Vanillezucker vermengen, Backpulver und gemahlene Nüsse vermischen und zu der restlichen Masse geben. Den fertigen Teig in eine mit Butter eingefettete Springform geben und das ganze bei 160°C 20-30 Minuten backen.

Für den Belag: Die Bananen halbieren, auf den abgekühlten Boden in der Springform (nicht öffnen!) legen und mit Zitronensaft beträufeln. Tortenguss nach Anleitung auf der Verpackung aufkochen, die Kirschen unterheben und auf den Bananen verteilen. Sahne, Sahnesteif und Vanillezucker schlagen und die gerösteten Mandeln dazugeben. Die Masse auf den Tortenboden geben, glatt streichen und mit Eierlikör verzieren.

Ports beim Motu Traveller

traveler-mk3Das Motto als treuer Begleiter bei Aufnahmen mit bis zu 4 XLR Spuren stellt einen mitunter vor die Herausforderung:

Welcher Port ist nun für welche Funktion?

Das passiert vor allem, wenn man wo wie ich immer wieder mal zwischen Cubase und Ableton Live wechselt. Vom Hersteller Motu gibt es dazu aber glücklicherweise eine Entsprechende Seite. Dieses immer wieder zu finden ist aber auch nicht einfach. Deswegen hier noch einmal in etwas aufbereiteter Form die notwendigen Portzuweisungen.

Input
  • 01 – 02 : Analog 1-2 (XLR/TRS)
  • 03 – 08 : Analog 3-8 (TRS)
  • 09 – 10 : S/PDIF 1-2
  • 11 – 12 : Mix1
Output
  • 01 – 02 : Main Outs
  • 03 – 10 : Analog 1-8
  • 11 – 12 : S/PDIF 1-2
  • 13 – 14 : Phones 1-2

[Quelle]

Wo liegen die LaTeX Pakete ?

in MacOS gibt es zwei Orte an denen LaTeX pakete abgelegt werden(könne). Entweder dort, wo die TeX-Distribution liegt:

/usr/local/texlive/'Eine Jahreszahl'/texmf/tex/latex/

oder im Benutzer Verzeichnis

~/Library/texmf/tex/latex/

wobei ‘Eine Jahreszahl’ durch die Jahreszahl ersetzt werden muss/kann/soll, zu der ihr eure Tex-Distribution mal runtergeladen habt.Nicht vergessen: nach dem installieren von LaTeX-Paketen muss man diese dem System noch mit

mktexlsr ~/Library/texmf/

bekannt machen. Ich habe das ausführlich in diesem Artikel beschrieben: Latex Pakete installieren

Gnuplot

Wie kann ich Grafiken mit Gnuplot erstellen?

So fing mein aktuelles Unisemester an, denn ich wollte die Daten aus dem Physikpraktikum mit dem Computer auswerten.

Plot aus Gnuplot - hier der radioaktive Zerfall von Silber
Plot aus Gnuplot – hier der radioaktive Zerfall von Silber

Was ich erwartet habe

Ein Programm, dem ich meine Daten gebe, noch kurz sage, wie es aussehen soll und dann macht mir das Programm ne schicke Grafik.

Was ich bekommen habe

Eine nicht grafische Oberfläche im Terminal (Eingabeaufforderung) und eine (zunächst) ganz und gar nicht intuitive Arbeitsweise.

Deswegen möchte ich allen die mit dem Thame Gnuplot anfangen wollen hier einen kleinen leichten Einstieg[1] geben. Zur generellen Arbeitsweise: Man benötigt eine Datei mit den Daten und eine Datei mit der Konfiguration, aus der Heraus Gnuplot dann die Plots erstellt.

Die Daten

Daten können Komma, oder Tabulator getrennt abgespeichert werden, in einer *.txt Datei oder *.dat oder *.csv – in der Arte der Datei ist Gnuplot sehr flexibel. Wichtig ist aber, dass Alles was nicht zu den Daten gehören soll mit einem # auskommentiert wird und dass “spalten” erkennbar sein sollten. (euch Komma oder Tabulatoren getrennt) Zusätzlich können weitere Messreihen euch Leerzeilen getrennt angehängt werden, man kann mit gnuplot nachher sehr genau festlegen welche Daten man auswählen möchte. Somit kann man alle Daten in einer Datei erfassen.

Das Erzeugen

Die Konfigurationsdatei die man z.B. mit *.plt benennt enthält alles was man braucht und kann innerhalb von Gnuplot mit load '*.plt' oder einfach im Terminal mit gnuplot *.plt ausgeführt werden.

Die Arbeitsweise kann sehr gut in bestimmte Schritte eingeteilt werden.

  1. Datei erstellen und ganz zum Schluss erst mal nur mit plot '*.dat' eine Ausgabe erstellen. Nun sollte man erst mal nur die Datenpunkte sehen.
  2. Für den Fit, also die Ausgleichsgerade, die die Tendenz der Daten als Graph zeigt, muss man sich über die Funktion Gedanken machen. In diesem Fall eine einfache lineare Funktion f(x)=a*x+b. Diese schreibt man hin und sagt erst mal, dass a=0 und b=0.
  3. Das “fitten” erfolgt dann mittels des befehle fit f(x) ‘*.dat’ via a,b. Bestimmte Spalten der Datendatei kann man mittels using 1:2 auswählen und somit die Zuordnung von x und y beeinflussen. Wenn man nur bestimmte Zeilen auswählen möchte, oder durch Leerzeilen getrennte Bereiche auswählen möchte, muss man das mit every machen, wobei die einzelnen Möglichkeiten die every bietet sich wie folgt darstellen:
    # plot "my.dat" every A:B:C:D:E:F
    # A: line increment
    # B: data block increment
    # C: The first line
    # D: The first data block
    # E: The last line
    # F: The last data block
  4. Man bekommt nun eine Datei fit.log und eine entsprechende Ausgabe im Terminal, aus der man die Werte für a und b entnehmen kann und diese nun in die *.plt Datei einfügen kann.
  5. im letzten Schritt kann man nun den ersten plot Befehl und den fit Befehl auskommentieren und mittels plot '*.dat', f(x) sowohl die Daten als auch den Fitgraphen ausgeben.

 

 

Die Gestaltung

Die verschiedenen Linienarten und -farben sowie Punktarten kann man in dieser Übersicht sehen. Es ist dabei zu beachten, dass die verschiedenen Arten von Ausgabe (PNG,JPG,PostScript,etc.) teilweise unterschiedliche Farben für die Zahlen interpretieren. Hier eine Übersicht der verschiedenen Zahlen und ihrer Auswirkung

Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im JPEG export.
Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im JPEG export.

und hier als PDF  aus eine Postscript Datei erzeugt. Und hier gibt es die script-Datei dazu, zum selber erzeugen.

Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im PostScript export.
Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im PostScript export.

Zeichen, Schriften und Formeln

Man kann in Gnuplot bedingt Formeln und Schriften, sowie griechische Buchstaben benutzen. Um Formeln darzustellen kann man Exponenten mit x^{2} und Indizes mit M_{1} schreiben, das wars dann auch schon, Brüche, Wurzeln und anderen Kram könnte man, wenn man für LaTeX plottet, dort automatisch ersetzen, mehr an mathematischen Raffinessen bietet Gnuplot nicht.

Des weiteren kann man auch Schrift Type über den ‘enhanced’ Parameter bei JPG und anderen Export Möglichkeiten nutzen, und eine Kursive Schrift immer mit {/Times-Italic M} erreichen. 

Griechische Buchstaben gehen ähnlich. Eine Tabelle mit den richtigen Bezeichnungen findet sich hier:

 

 

Footnotes    (↵ returns to text)
  1. ich möchte hier nicht auf die Installation, oder auf die Nutzung des Terminals oder der Eingabeaufforderung eingehen. Denn es gibt sowohl für MacOS (auch als brew), Linux (hier exemplarisch Ubuntu)und sogar Windows gute Tutorials. Hier möchte ich nur auf die tatsächliche Arbeit mit Gnuplot und Erstellung von Plots eingehen.