GEMA gebühren +600%

Die GEMA hat vor die Gebühren zu erhöhen (um ca. 600% !!!).

Es gibt eine Petition, die man online mitzeichnen kann.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

Bei einer Mitzeichner Zahl von 50.000 bis zum 17. Juli 2009 wird die Petition auf die Tagesordnung des Parlamentes kommen und es wird eine Anhörung der Petitionsstellerin
[Update 22.06@07:38] noch 13.691 Stimmen (und noch 4 Wochen Laufzeit…. Weiter so !!!)
[Update 22.06@19:38] noch 6.432 Stimmen
[Update 02.07@06:18] 84695 Stimmen, die Mindestmenge für eine Anhörung sind damit geschafft! Jetzt steht die Frage den bisherigen Rekord zu brechen, der liegt bei 134015.

Die (notwendige) Registrierung erfolgt über eine sichere Verbindung und läßt sich innerhalb von 2 Minuten bewerkstelligen. Sie bildet die Tatsache ab, das man auf einer klassischen Papierpetition (Unterschriftenliste) auch mit Adresse Name und Unterschrift sich eintragen muss.

In dieser Petition geht es darum, dass die Gebühreneintreibung und -Verteilung absolut undurchsichtig ist, und im großen und Ganzen nur wenigen Mitgliedern nützt. Es sollen die Geschäftspraktiken der GEMA offen gelegt werden, und eine klar nachvollziehbare Struktur der Geldeintreibung und -Verteilung offen gelegt werden.

Wer nicht weis was die GEMA ist, dem wird in der Wikipedia geholfen, und wer sich denkt interessiert mich doch nicht, dem sei gesagt das davon hauptsächlich Konzerte (un deren Eintrittspreise) sowie jegliche Form von öffenlicher Musik (Bars, Restaurants, Cafés …) betroffen sind. Somit wird die Preiserhöhung den Endverbraucher direkt betreffen – durch höhere Preise.

Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige Erhöhung der Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird nicht nur den Veranstaltern schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte unmöglich machen, die Preise für Veranstaltungen erhöhen, es ist auch nicht zum Nutzen der Musiker (wie man eigentlich erwarten könnte). Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher u.a. Radioairplays (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet), Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden Charts ist sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist sogenannte ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist Unterhaltungmusik) beinhaltet, werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht direkt den auftretenden Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem „großen Topf“. Da fast alle Independent-Artists weder auf Airplay, TV-Sendungen, oder Charterfolge, etc. verweisen können, werden die Einnahmen vor allem Majorlabel-Artists, Lady Gaga, Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen. Es klingt abgedroschen, aber es handelt sich hier um die Realität! Kleinere und mittelgroße Künstler (also der größte Teil) werden von der Erhöhung der Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik kaum profitieren! Im dreistelligen Euro-Bereich eingenommene Gebühren können hier schnell zu einem Centbetrag [Quelle]

PS: Die Petition zur Internetindizierung hat 134.014 Mitzeichner. Das lässt sich toppen, oder ;)

Pinhole Fotografie

Die Idee Fotos ohne optische Systeme sondern nur mittels eines Stecknadelgroßen Lochs aufzunehmen – ist alt. Genaugenommen knapp 1000 Jahre ((Abu Ali al-Hasan Ibn Al-Haitham (1021) – Schatz der Optik)). Modernere Formen sind der Film in der Blechdose oder die Pappschachtel.

Das Ganze geht allerdings auch mit modernen digitalen Spiegelreflexkameras ((weil dort das Objektiv abgenommen werden kann)) indem man in die Schutzkappe des Kameragehäuses ein Loch mit einer Nadel macht. Ergebnisse können hier betrachtet werden. foto.ludwigschuster.de

Merke: je größer das Loch, desto mehr Licht (gute Fotos bei geringem ISO) aber auch unschärfere Bilder.

Tipp:

  • Großes Loch und mittels eines Papiers, Alufolie was auch immer ein entsprechend angepasstes kleineres Loch.
  • unbedingt vorher nachsehen ob das Loch in der Schutzkappe im Mittelpunkt des Sensors ist, da dies nicht immer auch gleich der Mitte der Schutzkappe ist .
  • Das Loch mit Klebestreifen von innen abkleben – sonst kann Schmutz in das Gehäuse gelangen.

Schlussbemerkung: wie immer auf eigene Gefahr ;)

Safari und Adobe Reader

Wenn man auf einem Mac ein Adobe PDF Produkt (Reader oder Acrobat) installiert, werden danach PDF innerhalb des Safaris nicht mehr mit Vorschau, sondern mit Adobe angezeigt.

Wen das stört, der kann in besagten PDF Produkten unter Einstallungen->Internet entsprechend die Einstellung vornehmen, so dass PDF nicht mehr mit Adobe Acrobat angezeigt werden.

Wildes löschen in Librarys ist nicht zu empfehlen und unreflektiertes TimeMaschine wiedeherstellen auch nicht. ;)

man pages als PDF

man pages sind ne feine Sache! Wer solch feine Sachen auch als PDF haben möchte kann sich unter MAC OS folgendes in die .profile oder .bash_profile oder sonstwas (je nach dem welche shell man nimmt legen:
pman()
{
PMANFILE="/tmp/pman-${1}.pdf"
if [ ! -e $PMANFILE ]; then # only create if it doesn't already exist
man -t "${1}" | pstopdf -i -o "$PMANFILE"
fi
if [ -e $PMANFILE ]; then # in case create failed
open -a /Applications/Preview.app/ "$PMANFILE"
fi
}

Welche Shell man grad benutzt, kann man mittels echo $SHELL herausfinden und hier kann man nachlesen, wie die entsprechenden Konfigurationsdateien heißen müssen.