wma in mp3 umwandeln mit dem MacOS Terminal

Es ließe sich viel sagen, über proprietäre Ka***Sch*** aber lassen wir das.

Bildschirmfoto 2015-01-11 um 14.30.25Fakt ist, es ist ärgerlich wenn Betriebssysteme eigene Audioformate verwenden und man somit die Musik nicht überall hören kann. Das MP3 Format hilft hier, denn es ist universell. Aber wie kann man WMA Dateien auf einem Mac mal eben schnell in MP3 Dateien umwandeln? Das geht relativ einfach:

  1. Wenn noch kein Homebrew installiert ist, muss man sich das noch installieren
    ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"
  2. wenn ffmpeg noch nicht installiert ist, kann man dieses schnell über Homebrew installieren.
    brew install ffmpeg
  3. man wechselt in das Verzeichnis in dem die WMA Dateien liegen, indem man im Terminal erst
    cd
    eingibt und danach einfach per Drag&Drop den Ordner aus dem Finder in das Terminal Fenster zieht. Das ganze noch mit Enter bestätigen und man ist drin
  4. nun kann man mittels
    for f in *.WMA; do mv "$f" "${f%.WMA}.wma"; done
    eventuell großgeschrieben Dateiendungen umschreiben
  5. und dann mittels
    for f in *.wma; do ffmpeg -y -i "$f" -ab 128k "${f%.wma}.mp3" -ab 128K; done
    die Dateien in MP3 Dateien umwandeln.
  6. Das wars!

rsync auf einem Sinology NAS

mal eben Schnell die lokale Musiksammlung mit dem heimischen NAS per rsync abzugleichen kann in einer längeren Fehlersuche enden, wenn man nicht weiß, dass Sinologie in die aktuelle Firmware DSM5.1 eine “Sichergheitsfeature” eingebaut hat.

Bildschirmfoto 2015-01-11 um 14.18.48

Rsync ist dort per Default erst mal nicht per SSH verfügbar. Ob das so ist, kann man mit diesem kurzem Test herausfinden.

Als Ergebnis müsste dann die Hilfe von Rsync erscheinen, wenn nicht, kommt wahrscheinlich sowas wie:

Abhilfe kann man sehr einfach schaffen, in dem man in der DSM5.1 Weboberfläche die Hilfe bemüht und nach ‘rsync’ sucht. Oder indem man direkt im Hauptmenü unter

Datensicherungsdienste > Sicherungsdienste > Netzwerksicherungsziel > ‘Netzwerk-Sicherungsdienst aktiviert

Ports beim Motu Traveller

traveler-mk3Das Motto als treuer Begleiter bei Aufnahmen mit bis zu 4 XLR Spuren stellt einen mitunter vor die Herausforderung:

Welcher Port ist nun für welche Funktion?

Das passiert vor allem, wenn man wo wie ich immer wieder mal zwischen Cubase und Ableton Live wechselt. Vom Hersteller Motu gibt es dazu aber glücklicherweise eine Entsprechende Seite. Dieses immer wieder zu finden ist aber auch nicht einfach. Deswegen hier noch einmal in etwas aufbereiteter Form die notwendigen Portzuweisungen.

Input
  • 01 – 02 : Analog 1-2 (XLR/TRS)
  • 03 – 08 : Analog 3-8 (TRS)
  • 09 – 10 : S/PDIF 1-2
  • 11 – 12 : Mix1
Output
  • 01 – 02 : Main Outs
  • 03 – 10 : Analog 1-8
  • 11 – 12 : S/PDIF 1-2
  • 13 – 14 : Phones 1-2

[Quelle]

Gnuplot

Wie kann ich Grafiken mit Gnuplot erstellen?

So fing mein aktuelles Unisemester an, denn ich wollte die Daten aus dem Physikpraktikum mit dem Computer auswerten.

Plot aus Gnuplot - hier der radioaktive Zerfall von Silber
Plot aus Gnuplot – hier der radioaktive Zerfall von Silber

Was ich erwartet habe

Ein Programm, dem ich meine Daten gebe, noch kurz sage, wie es aussehen soll und dann macht mir das Programm ne schicke Grafik.

Was ich bekommen habe

Eine nicht grafische Oberfläche im Terminal (Eingabeaufforderung) und eine (zunächst) ganz und gar nicht intuitive Arbeitsweise.

Deswegen möchte ich allen die mit dem Thame Gnuplot anfangen wollen hier einen kleinen leichten Einstieg[1] geben. Zur generellen Arbeitsweise: Man benötigt eine Datei mit den Daten und eine Datei mit der Konfiguration, aus der Heraus Gnuplot dann die Plots erstellt.

Die Daten

Daten können Komma, oder Tabulator getrennt abgespeichert werden, in einer *.txt Datei oder *.dat oder *.csv – in der Arte der Datei ist Gnuplot sehr flexibel. Wichtig ist aber, dass Alles was nicht zu den Daten gehören soll mit einem # auskommentiert wird und dass “spalten” erkennbar sein sollten. (euch Komma oder Tabulatoren getrennt) Zusätzlich können weitere Messreihen euch Leerzeilen getrennt angehängt werden, man kann mit gnuplot nachher sehr genau festlegen welche Daten man auswählen möchte. Somit kann man alle Daten in einer Datei erfassen.

Das Erzeugen

Die Konfigurationsdatei die man z.B. mit *.plt benennt enthält alles was man braucht und kann innerhalb von Gnuplot mit load '*.plt' oder einfach im Terminal mit gnuplot *.plt ausgeführt werden.

Die Arbeitsweise kann sehr gut in bestimmte Schritte eingeteilt werden.

  1. Datei erstellen und ganz zum Schluss erst mal nur mit plot '*.dat' eine Ausgabe erstellen. Nun sollte man erst mal nur die Datenpunkte sehen.
  2. Für den Fit, also die Ausgleichsgerade, die die Tendenz der Daten als Graph zeigt, muss man sich über die Funktion Gedanken machen. In diesem Fall eine einfache lineare Funktion f(x)=a*x+b. Diese schreibt man hin und sagt erst mal, dass a=0 und b=0.
  3. Das “fitten” erfolgt dann mittels des befehle fit f(x) ‘*.dat’ via a,b. Bestimmte Spalten der Datendatei kann man mittels using 1:2 auswählen und somit die Zuordnung von x und y beeinflussen. Wenn man nur bestimmte Zeilen auswählen möchte, oder durch Leerzeilen getrennte Bereiche auswählen möchte, muss man das mit every machen, wobei die einzelnen Möglichkeiten die every bietet sich wie folgt darstellen:
    # plot "my.dat" every A:B:C:D:E:F
    # A: line increment
    # B: data block increment
    # C: The first line
    # D: The first data block
    # E: The last line
    # F: The last data block
  4. Man bekommt nun eine Datei fit.log und eine entsprechende Ausgabe im Terminal, aus der man die Werte für a und b entnehmen kann und diese nun in die *.plt Datei einfügen kann.
  5. im letzten Schritt kann man nun den ersten plot Befehl und den fit Befehl auskommentieren und mittels plot '*.dat', f(x) sowohl die Daten als auch den Fitgraphen ausgeben.

 

 

Die Gestaltung

Die verschiedenen Linienarten und -farben sowie Punktarten kann man in dieser Übersicht sehen. Es ist dabei zu beachten, dass die verschiedenen Arten von Ausgabe (PNG,JPG,PostScript,etc.) teilweise unterschiedliche Farben für die Zahlen interpretieren. Hier eine Übersicht der verschiedenen Zahlen und ihrer Auswirkung

Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im JPEG export.
Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im JPEG export.

und hier als PDF  aus eine Postscript Datei erzeugt. Und hier gibt es die script-Datei dazu, zum selber erzeugen.

Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im PostScript export.
Gnuplot Linientypen und -farben sowie Punkttypen im PostScript export.

Zeichen, Schriften und Formeln

Man kann in Gnuplot bedingt Formeln und Schriften, sowie griechische Buchstaben benutzen. Um Formeln darzustellen kann man Exponenten mit x^{2} und Indizes mit M_{1} schreiben, das wars dann auch schon, Brüche, Wurzeln und anderen Kram könnte man, wenn man für LaTeX plottet, dort automatisch ersetzen, mehr an mathematischen Raffinessen bietet Gnuplot nicht.

Des weiteren kann man auch Schrift Type über den ‘enhanced’ Parameter bei JPG und anderen Export Möglichkeiten nutzen, und eine Kursive Schrift immer mit {/Times-Italic M} erreichen. 

Griechische Buchstaben gehen ähnlich. Eine Tabelle mit den richtigen Bezeichnungen findet sich hier:

 

 

Footnotes    (↵ returns to text)
  1. ich möchte hier nicht auf die Installation, oder auf die Nutzung des Terminals oder der Eingabeaufforderung eingehen. Denn es gibt sowohl für MacOS (auch als brew), Linux (hier exemplarisch Ubuntu)und sogar Windows gute Tutorials. Hier möchte ich nur auf die tatsächliche Arbeit mit Gnuplot und Erstellung von Plots eingehen.

TRIM für nicht Apple SSDs

Es gibt viele Plugins

aber Plugins haben immer den unangenehmen Beigeschmack, dass man nicht genau weiß was da passiert und ob sie Updates/Upgrades überleben. Wenn man sich das Traut, ist das selber Hand anlegen für mich persönlich attraktiver. Und wie macht man es? ich habe verschiedene Blogpost dazu gefunden aber irgendwie haben die nicht richtig funktioniert, mal war ein Syntax Fehler dabei [1] oder es hat einfach nichts bewirkt [2]

Was letztlich funktioniert hat, war ein kleines Shell Skript [via Github][3]

 

Download Ordner automatisch sortieren

Immer wenn man was herunterlädt, kommt es in den Download Ordner, der dann schon nach kürzester Zeit sehr unübersichtlich wird. Besser wäre es doch, wenn automatisch alle Dateien, die da rein gehen in Ordner sortiert werden

Ich hatte hier ja bereits schon einmal verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie der Download Ordner automatisch sortiert werden kann.  Die dort genannten Möglichkeiten sind jedoch aus verschiedenen Gründen über die Zeit unbrauchbar geworden.  Derzeit nutze ich ein AppleScript, welches mir alle Downloads nach Typ sortiert in Ordner packt.

DownloadFolderSorting

Dieses sollte man mittels Rechtsklick auf den Download Ordner -> Dienste -> Ordneraktion Konfiguration hinzufügen. (oder al neue erstellen)

Fotorucksäcke


Ich habe neulich mal Fotorucksäcke[1] getestet, um meine neue Kamera endlich mal nicht nur lose in meine Tasche zu schmeißen. Den ausführlichen Test habe ich in meinem Fotoblog.

Mein allgemeines Fazit ist: Fotorucksack ist blöd – es gibt keine kaum rundum perfekte Rucksäcke. Die rühmliche Ausnahme ist die Firma Click welche dem ideal am nähestem kommen. Die sind aber ebenfalls nicht 100% perfekt *und* extrem teuer.

Das perfekte ideal ist meiner Meinung nach eine “inlay”-Tasche; also ein Konstruckt, was dem inleben eines Fotorucksacks, oder einer Fototasche entspricht ohne den Sack/ die Tasche drumherum. Sowas gibt es z.B. von der Firma Mountainsmith.

Footnotes    (↵ returns to text)
    • Clik Elite Escape Fotorucksack
    • Lowepro Photo Sport 200
    • Lowepro Flipside 500
    • Mountainsmith Kit Cube Traveler
    • EVOC Kamerafach für Sportrucksäcke Cb Camera Block

Safari behauptet es sei nicht genügend Speicherplatz vorhanden

wie ich hier schon einmal berichtete, kann dieser Fall unter anderem dann eintreten, wenn man das Script FolderOrgX benutzt. Dieses Script zum Sortieren des Download Ordners habe ich hier schon einmal beschrieben.

Allerdings kommt Safari durcheinander, wenn das Script seine Download Dateien (*.download) im Download Ordner wegsortiert. Andere Browser wie Chrome oder Firefox haben das Problem nicht, da sie ihre Dateien bei sich behalten, bis diese fertig sind. Erst dann übergeben sie diese an den Finder.

Falls man dieses Problem hat, kann man dem Script sagen, dass es die Safari Dateien ignorieren soll. das macht man indem man erst man in das Verzeichnis des Scripts wechselt (~)/Library/Scripts/Folder Action Scripts/ und dort das Script mittels Rechtsklick->Paketinhalt zeigen öffnet. unter Contents/Resources/Scripts/main.scpt findet man das Script schließlich und kann es bearbeiten. Die Zeile am Anfang suchen property ignore_kinds : {"Safari download", "Finder Document"} und aus "Safari download" "Safari-Download" machen.

Speichern, dem Downloadordner erneut das Script als Ordneraktion zuweisen und fertig.

versteckte Werbung

Beim Lesen eines Artikel in der Welt online wunderte ich mich über die merkwürdigen Artikel, die in der Seitenleiste verlinkt waren und entdeckte erst nach sehr genauem Hinsehen, dass es Anzeigen waren – keine verlinkten Artikel der Welt online. Es ist schade, dass auch eine solche (leider vermeintlich) renommierte Zeitung mit solchen Mitteln Geld verdienen muss.

Es ist klar, dass der Leser mündig genug sein muss, nicht blind auf Links zu klicken. Ich schenke aber der Zeitung meine Zeit die ich auf Ihrer Seite verbringe – und durch solche Täuschung verliert die Seite leider meinen guten Willen dort mehr als notwendig zu bleiben und zu stöbern. Ich werde in Zukunft also nur noch den Artikel lesen (meist, weil er verlinkt wurde) und danach wieder gehen – Die Zeit die ich früher auf der Seite verbrachte und damit potenziell echte Werbung wie im Beispiel Bild zu sehen wahrgenommen habe, geht der Zeitung nun verloren – und durch meinen zeitlich gerafften Aufenthalt Attraktivität der Webseite für Werbekunden.

Bitte liebe Macher toller Seiten, verscherzt es euch mit euren Besuchern nicht so leichtfertig. Die Zeit und der Wille der Besucher auf der Seite zu verweilen ist kostbarer als so manche leichtverdiente Werbeeinnahme, denn eure Statistiken (also die Besucher) sind das langfristige Kapital eurer Seite!