Kategorie-Archiv: Musik

Startone SAS-75 Alt Saxophon

Das ist keine Werbung – es Ist der Versuch einer Recherche nach einem (meiner Meinung nach) gutem Instrument Hilfestellung zu geben – durch Ergänzende (persönliche) Eindrücke

Ich hab mir n günstiges Saxophon bei Thomann gekauft. Ich bin zwar kein Anfänger mehr, da ich vorher lange Klarinette gespielt habe; aber eben auch noch kein Profi. Insofern ist das Instrument für mich Ideal, da es weniger als 200,- kostet.

Im Vorfeld habe ich sehr viel versucht an Informationen heran zu kommen, und dank verschiedener Saxophon Foren und der Kundenbewertungen von Thomann auch genug positive Stimmen gehört, so dass ich zuversichtlich war – ein für diese Preisklasse gutes Instrument zu bekommen. Was mir jedoch fehlte, waren Bilder. Die Bilder bei Thomann selbst sind im Gegensatz zu anderen Produkten wenig.

Hier also meine Bilder, wie das Instrument ankommt und eingepackt ist und wie das Zubehör genau aussieht.

Das Instrument ist in eine Art Baumwollsack eingepackt, der S-Bogen auch. der Rest ist (bis auf die Blätter, wegen der Atmung des Holzes) in eine Plastik Tüte mit schnell Verschluss. Es riecht etwas – und der Geruch ist etwas anstrengend (aber kein übler China Geruch) – das vergeht aber. Es ist jetzt 2 Tage alt und riecht kaum noch.

Was ist Dabei:

  1. Saxophon SAS-75
  2. Koffer (Semihartschale)
  3. S-Bogen
  4. Munstück
  5. Tragegurt
  6. 3 Blätter in den Stärken 1,5 2,0 und 2,5 (letzteres ist bereits mit der Blattschraube und der Kapsel fertig angelegt.)
  7. ein Microfaser Tuch und ein Paar Baumwollhandschuhe
  8. ein Wischer, der auch gleichzeitig den Hals des Instrumentes schütz und stabilisiert, wenn der S-Bogen nicht montiert ist

Es wurde im Vorfeld berichtet, dass teilweise noch Klebereste zu sehen seien und wie man im Bild sehen kann – kann ich das bestätigen. Es ist aber wie bei den anderen auch bei mir so – dass diese lediglich das Bild abrunden, dass man hier eben kein teures Marken Instrument in der Hand hält – was der Qualität und der damit einhergehenden Spielfreude aber keinen Abbruch tut.

Es wurde in den Rezensionen und auch in Foren oft angesprochen – das Mundstück scheint wirklich nicht sehr gut zu sein, ich konnte zwar drauf spielen, aber es war nicht schön. Ich habe mir für den Anfang ein Yamaha 6C geholt. Bis dahin wusste ich auch nicht, was 4C, 5C, 6C, etc bedeutet; es wird mit größeren Zahlen immer “enger” – ein Anfänger – oder ein Kind nimmt also am besten 4C weil damit Töne am einfachsten zu Produzieren gehen. Je weiter Fortgeschritten man ist (vor allem auch Gewöhnter und Kräftiger vom Luftdruck) kann man die “größeren” Mundstücke nehmen. Mit diesen hat man mehr Kontrolle.

Ich bin mit dem Saxophon sehr zufrieden.es riecht etwas – und der Geruch ist etwas anstrengend (aber kein übler China Geruch) – das vergeht aber. Es ist jetzt 2 Tage alt und riecht kaum noch.

Goonnnnng

Es gibt so teure Teflon möchtegern Metallklangkörper für “besondere”((man muss sich bewerben um son teil für 1300 zu bekommen)) (ok, die dinger klingen nicht schlecht, wenn mans denn kann)

Oder man nimmt sich einfach Metallschüsseln aus der Küche.

Instrumente und ihre Explosionsbilder

… naja nicht ganz, aber fast ;)

Diese vier Bilder hab ich bei “Die Holzbläser” gesehen. Yamaha hat ein Saxophon, eine Klarinette (Böhmsystem), eine Flöte und eine Trompete auseinander genommen und jedes Einzelteil hingelegt – und das ganze fotografiert. Ein kleiner Text dazu, etwas historisches – fertig.

Da die Holzbläser nun umziehen weis ich nicht, ob die Plakate mitziehen – hier sind sie “gesichert”.

GEMA gebühren +600%

Die GEMA hat vor die Gebühren zu erhöhen (um ca. 600% !!!).

Es gibt eine Petition, die man online mitzeichnen kann.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

Bei einer Mitzeichner Zahl von 50.000 bis zum 17. Juli 2009 wird die Petition auf die Tagesordnung des Parlamentes kommen und es wird eine Anhörung der Petitionsstellerin
[Update 22.06@07:38] noch 13.691 Stimmen (und noch 4 Wochen Laufzeit…. Weiter so !!!)
[Update 22.06@19:38] noch 6.432 Stimmen
[Update 02.07@06:18] 84695 Stimmen, die Mindestmenge für eine Anhörung sind damit geschafft! Jetzt steht die Frage den bisherigen Rekord zu brechen, der liegt bei 134015.

Die (notwendige) Registrierung erfolgt über eine sichere Verbindung und läßt sich innerhalb von 2 Minuten bewerkstelligen. Sie bildet die Tatsache ab, das man auf einer klassischen Papierpetition (Unterschriftenliste) auch mit Adresse Name und Unterschrift sich eintragen muss.

In dieser Petition geht es darum, dass die Gebühreneintreibung und -Verteilung absolut undurchsichtig ist, und im großen und Ganzen nur wenigen Mitgliedern nützt. Es sollen die Geschäftspraktiken der GEMA offen gelegt werden, und eine klar nachvollziehbare Struktur der Geldeintreibung und -Verteilung offen gelegt werden.

Wer nicht weis was die GEMA ist, dem wird in der Wikipedia geholfen, und wer sich denkt interessiert mich doch nicht, dem sei gesagt das davon hauptsächlich Konzerte (un deren Eintrittspreise) sowie jegliche Form von öffenlicher Musik (Bars, Restaurants, Cafés …) betroffen sind. Somit wird die Preiserhöhung den Endverbraucher direkt betreffen – durch höhere Preise.

Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige Erhöhung der Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird nicht nur den Veranstaltern schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte unmöglich machen, die Preise für Veranstaltungen erhöhen, es ist auch nicht zum Nutzen der Musiker (wie man eigentlich erwarten könnte). Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher u.a. Radioairplays (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet), Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden Charts ist sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist sogenannte ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist Unterhaltungmusik) beinhaltet, werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht direkt den auftretenden Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem „großen Topf“. Da fast alle Independent-Artists weder auf Airplay, TV-Sendungen, oder Charterfolge, etc. verweisen können, werden die Einnahmen vor allem Majorlabel-Artists, Lady Gaga, Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen. Es klingt abgedroschen, aber es handelt sich hier um die Realität! Kleinere und mittelgroße Künstler (also der größte Teil) werden von der Erhöhung der Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik kaum profitieren! Im dreistelligen Euro-Bereich eingenommene Gebühren können hier schnell zu einem Centbetrag [Quelle]

PS: Die Petition zur Internetindizierung hat 134.014 Mitzeichner. Das lässt sich toppen, oder ;)

musik lernen und trainieren


man kann hier nicht nur lernen wie musik funktioniert, man kann hier auch das Wissen trainieren.

Bsp. Intervalle oder Akkorde höhren: hier kann man sich zufällige Intervalle anhöhren (wahlweise zusammen, gebrochen oder gebrochen und zusammen) und dann auf das richtige Inteval klicken – bei einer falschen Antwort wird einem nochmal gesgagt, was man getippt hat und was richtig gewesen wäre.

Noten Papier kann man sich hier übrigens auch generieren lassen. Und zu jeder beliebigen

Tonart alle möglichen Akkorde auf einer Klaviatur ansehen.

Um sich eben einen Ton zu besorgen, kann man eine virtuelle Klaviatur einblenden.

Aber wie gesagt es gibt hier auch sehr viel wissen zum erfahren – also nicht nur etwas zum üben, sondern auch zum lernen und wiederhohlen.

Einziger Wermutstropfen – alles ist in Englisch…

…wobei sich hiermit ja alles auch übersetzen lässt… und wenn man dieser Anleitung folgt, braucht man auch nur noch per “leo Wort” in der Adresszeile suchen

[update] : hab grad erfahren, das der Begriff der Klaviatur so wie ich ihn verwende umstritten sei
Meyers Lexikon und Wikipedia geben zwar meiner Interpretation recht, jedoch (so meine Quelle) sei es anders (o-ton eines Klavierprofessors)

Taschen Musiker

Elektronisches Gefiepse und Geplärre ist  nichts neues. Das elektronische Unterhaltungstechnik auch mehr oder Weniger schöne Musik machen kann ist auch nichts neues. Und das sich Menschen schon öfters damit beschäftigt haben aus dem ganzen Krach echte Musik zu komponieren ist auch recht normal.

Nur sind die Ergebnisse respektabel, aber insgesamt recht dürftig!

Mit dem Aufkommen von Berührungsempfindlichen Bedienkonzepten (touchscreening), haben siche die Möglichkeiten für solche Spielereien vervielfacht. Gab es bisher wenn überhaupt nur Speziallösungen für den Mehr oder weniger Professionellen einsatz, kann heutzutage jeder der ein Multifunktionsgerät mit Berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) die Möglichkeit bei einsatz entsprechender Software sein kleines Hosentaschen Instrument dabei zu haben.

Dies haben sich auch drei Österreicher gedacht. Sie haben unter dem Namen iBand eigene Titel produziert, die ausschließlich mit iPhone und iPod Touch und der Software moo-cow-music entstanden sind.

Ein beachtliches Ergebnis, wie ich finde!

Schallplatte hören im Grammophon Stil

So ein Grammophon ist eine recht simple Sache:
Eine Nadel tastet die Schallplatte ab und die entsprechenden Schwingungen werden dann an den Schalltrichter gegeben – keine Elektrik.

Das hab ich mal ausprobiert, ob das wirklich so einfach ist…
Ich hab eine Nadel in einen Joghurt Becher (unten) gesteckt und diesen dann frei hängend über der Schallplatte angebracht.

Und das klangliche Ergebnis ist wirklich erstaunlich – wenn man bedenkt wie simpel die “Technik” ist.

joghurtbecher

Als Vergleich noch einmal die echte Original Aufnahme.
Die klingt gleich ganz anders – klar ist ja auch ne menge sehr guter Technik, die das ermöglicht.

original