Fahrrad Navigation

Nach dem man mit BBBike sich schon sehr gut fahrradspezifisch innerhalb von Berlin “navigieren” lassen konnte (Route erstellen und dann abfahren) ist (schon seit längerem) Naviki deutschlandweit am Start.

Aber seit vorgestern, ist das ganze einen riesengroßen Schritt vorwärtsgekommen:

Naviki gibt es jetzt auch für Android und man kann sich so “quasi” in Echtzeit auf dem Fahrrad navigieren lassen.

Die Anwendung ist über “naviki” Market zu finden, oder über den QR-Code.

SubEthaEdit mit gastex

wenn man mit SubEthaEdit LaTeX schreiben will, und dabei z.b. gastex (Klasse um schnell tolle Grafiken – vor allem Automaten zu machen) verwendet, muss man das setzen der PDF nicht mit pdflatex machen sondern über ps2pdf.

gastex does not work with pdflatex since it produces postscript code which cannot be interpreted by a pdf viewer

Um Dies zu bewerkstelligen muss man in SubEthaEdit im Menü Modus mit gedrückter Alt-Taste unter “im Finder anzeigen” das Latex Modul wählen und dann unter bin/buildlatex.sh in der dritten Zeile pdflatex durch simpdftex latex --maxpfb ersetzen.
(!) Vorher mittels Apfel-D die Datei duplizieren, damit man eine Sicherungskopie hat.

Readynas CIFS mit Bonjour

Das ReadyNAS erscheint unter MacOS trotz (im Webinterface) ausgeschaltetem CIFS trotzdem mit CIFS im Finder. Das ist ärgerlich und nervend. Aber der Fehler lässt sich recht einfach beheben. Mittels SSH auf dem ReadyNAS einloggen und mit den folgenden Befehlen einfach im avahi das CIFS deaktivieren.

  • mv /etc/avahi/services/cifs.service /etc/avahi/services/cifs.service.disabled
  • /etc/init.d/avahi-daemon reload

nun ist das automatische Anzeigen von CIFS (durch avahi) ausgeschaltet und das ReadyNAS erscheint nur noch einmal im Finder mit AFP. Das ist nicht nur korrekt (CIFS ist ja schon im Webinterface deaktiviert) sondern auch noch schick ;) (und das ja ein entscheidender macischer Beweggrund :P )

[via brototyp]

Lilypond unter Mac

Lilypond ist DIE Möglichkeit schicken Notensatz zu TeXen. Warum ist das nun “DIE” Möglichkeit? Nuja, es geht

  1. recht einfach schnelle gute Ergebnisse in Lilypond zu erzielen, weil z.B. schon alleine
    clef bass c d e f g a b c d e f g als .ly Datei gespeichert dieses Ergebnis liefert:
  2. Es ist möglich sehr einfach auch gleich eine MIDI Datei von den Noten zu erzeugen, so das sich (soweit das mit MIDI möglich ist) auch gleich die Musik anhören lässt. (beim Komponieren gut, aber auch bei Chorwerken, zum lernen des Klanges oder der einzelnen Stimmen)
  3. Lilypond sieht wirklich sehr viel schöner aus, als so manches hochpreisige Programm. … Also das Ergebnis natürlich. Lilypond selbst hat kein grafisches Interface

Das ganze geht natürlich auch auf dem Mac. (Linux ist selbstverständlich, und in den meisten Distributionen auch in den Paketquellen verfügbar; und für Windows gibt es auch recht simple Methoden, die ganz gut Dokumentiert sind.)

Ich beziehe mich bei dieser Anleitung auf diese Quelle, die leider nur noch hier verfügbar ist; deswegen schreibe ich sie (teilweise) neu – dabei versuche ich auch gleich eine brauchbare deutsche Übersetzung.

Man braucht:

  • einen Editor und
  • Lilypond. (Letzteres gibt es hier oder hier)

Der Prozess von der .ly Datei zum fertigen PDF (+ opt. MIDI) ist überall gleich: Erst wird die .ly Datei geschrieben, dann wird selbige mit Lilypond aufgerufen, von Lilypond analysiert und interpretiert und danach entsprechend ausgegeben.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten die .ly Dateien unter Mac zu interpretieren/kompilieren:

  • Smultron
    • In Smultron mittels Cmd+B das Kommandofenster öffnen und eine neuen Befehl (Plussymbol oben rechts) mit diesem Inhalt erstellen:
      #!/bin/sh
      /usr/bin/touch %%d -m %%p
      /Applications/LilyPond.app/Contents/Resources/bin/lilypond -dno-point-and-click -ddelete-intermediate-files -o %%d %%p
      /usr/bin/find %%d -newer %%p -name '*.pdf' -exec open {} ;
      /usr/bin/find %%d -newer %%p -name '*.midi' -exec open {} ;
    • Speichern und Fertig. Nun können .ly Dateien in Smultron mit diesem neuen Befehl kompiliert werden.
  • TexShop
    • eine neue Datei Lilypond.engine in ~Library/TexShop/Engine (~=Benutzerverzeichnis) mit folgendem Inhalt erstellen: (wenn Standard die Shell Bash ist)
      #!/bin/bash
      export PATH=$PATH:/Applications/LilyPond.app/Contents/Resources/bin
      lilypond --pdf "$1"

      oder
      #!/bin/tcsh
      set path = ($path /Applications/LilyPond.app/Contents/Resources/bin)
      lilypond --pdf "$1"

      wenn die Standard Shell tcsh ist. (prüfen durch echo $SHELL in der Shell (Terminal.app))
    • dann noch mittel chmod u+x Library/TeXShop/Engine/Lilypond.engine die Datei ausführbar machen und fertig.
    • Nun kann man im TeXShop Quelltext Fenster oben im Dropdownmenü anstatt Latex Lilypond wählen, und somit .ly Dateien kompilieren.

Tastatur Layout Anpassung und anderes

Nachdem die neue Firmware auf dem Milestone ist, Root funktioniert, und das Tastaturlayout angepasst ist, ist mir aufgefallen, das man mittels Alt+Leertaste in dem darauf erscheinenden PopUp kein $ Zeichen mehr hat. Für mich ist das sehr ärgerlich, da man selbiges immer wieder in der Shell braucht.

Nach etwas Hilfe von hier weis ich nun, dass die Datei /system/default.prop hier genau die richtige Stelle ist, um das Problem zu beheben. (Mit dem aus Honkong stammenden Update sind da auch andere Sachen die evtl. besser anzupassen sind.)

Die Notwenigen Anpassungen sind wie folgt:

  • sms.convert.char.for.latam=1 (geändert von 0)
  • ro.keyboard.type=qwertz (geändert von querty)
  • persist.sys.timezone=Europe/Berlin (geändert von Asia/Hong Kong)

Diese Änderungen lassen sich am besten machen, indem man sich die Datei erst einmal holt:

adb shell
$ su
# cat /system/default.prop

das was dabei rauskommt in einen Texteditor kopieren, entsprechend anpassen und als default.prop abspeichern. (wichtig: Texteditor mit Plaintext ohne Formatierungen) Danach am besten im Terminal in das Verzeichnis der (gerade erstellten) Datei gehen und dort alles weitere machen.

Jetzt muss das Verzeichnis /system/ Schreibbar gemacht werden.

adb shell
$ su
# mount -o rw,remount -t yaffs2 /dev/block/mtdblock3 /system
# chmod 777 /system
# exit
$ exit

nun ist man nicht mehr in der adb shell, sonder wieder “zu Hause” (zweimal “exit” deswegen, weil man einmal aus dem root account raus muss, und dann auch noch aus der adb shell)

die (neue) /system/default.prop überspielen (dabei wird die “alte” überschrieben)

adb push default.prop /system/default.prop

Wichtig!! bei adb push gibt man erst die Quelle (Computer) und dann das Ziel (Handy) an – in diesem Fall sind wir (wie oben beschrieben) bereits in dem Verzeichnis, in dem die (neue) default.prop liegt.

danach entweder das Handy per Knopf neustarten, oder mittels

adb shell
$ su
# reboot

Motorola Milestone 2.0.1 update homemade

Yeah,

auf nodch.de gibt es ne Anleitung, wie man sich das 2.0.1 Update einspielen kann – inkl. Root und so.

  • man braucht dazu n paar Dateiene (verlinkt)
  • Nen Windows Computer (aber eine virtuelle Maschine tuts auch)
  • und ein solides Nervenkostüm – es sei denn man ist die Geek Variante eines Kamikaze. (optional)

Root für das Motorola Milestone

Es ist soweit, Gestern Nacht wurde das Milestone (das deutsche Droid) gerootet – das heißt nun ist es möglich ALLES zu machen. Vorher war man in bestimmter Hinsicht unfrei.

Beispiel: Das W-LAN meiner Universität (eduroam (802.1X)) konnte ich so nicht nutzen, weil ich dazu eine Datei editieren musste. Dazu brauchte ich zwingend root rechte.
Ein Anderes Beispiel ist das backupen von bestimmten Einstellungen die normalerweise nicht gesichert werden.

Aber nun zum eigentlichen: hier kann man sehen wie das rooten geht und hier ist noch einmal die Datei velinkt.

Der Vorgang ist recht simpel und verändert (eigentlich) nichts an dem vorhanden Zustand.

  • Datei runter laden und in update.zip umbenennnen (Wichtig! auf evtl. versteckte Dateiendungen achten, also nicht update.zip.zip)
  • Datei auf die SD Karte kopieren, und zwar direkt und nicht in einen Unterordner.
  • Das Milestone mittels Kamera Taste + Einschaltknopf anmachen (bei den US  Anleitungen steht da immer x-key)
  • Wenn ein Warndreieck kommt die Kamera Taste + Lauter Taste (oberer Teil der Wippe) drücken
  • Dann kann man mittels der Kursor taste auf der Tastaur den Punkt auswählen “install update.zip from SD-Card” (oder so ähnlich)
  • Das sollte mit der Meldung enden: “… rot ist freigeschaltet” (oder so ähnlich)
    Falls keine solche Meldung kommt (das war bei mir beim ersten mal der Fall), stimmt was mit der update Zip nicht – korrekte Datei? Richtiger Name?
  • jetzt den Punkt mit neustarten auswählen und fertig!

Das Eduroam konnte ich bisher noch nicht testen, werds aber sobald ich weis es funktioniert auch noch schreiben, wie ich das gemacht habe.

ReadyNAS-Duo mit HFS+ USB Platte

um eine HFS+ Festplatte am USB Port des ReadyNAS-Duo betreiben zu können muss man

  1. SSH Zugriff auf Die Platte haben
  2. die USB Platte an einen USB Port anschließen
  3. den Mountpoint erstellen (z.b. /mnt/tmp)
  4. die Platte händisch mittels mount -t hfsplus /dev/sda2 /mnt/tmp mounten

Nun kann man mittels rsync oder cp das NAS schnell wieder befüllen, oder entleeren. Nämlich mit USB- anstatt mit Netzwerkgeschwindigkeit (bei 100M/Bit hat das Sinn).

Motorola Milestone (Droid) Hardware Hack

Foto am 26-11-2009 um 07.18

Position des Magneten

Foto am 26-11-2009 um 07.18 #2Es gibt eine Dockingstation von Motorola, die das Milestone (Droid) in einen speziellen Dockingstation Modus versetzt. Dies wird offensichtlich durch Magneten gesteuert. Engadget beschreibt dies mit jeweils zwei “Buckyball” Magneten.

Es reicht Jedoch ein einziger Magnet aus! Dieser muss einfach nur in höhe der Simkarte platziert werden. Da dort auch Metall ist, bleibt er auch praktischerweise gleich genau dort haften.

Eine Umpolung (drehung) des Magneten scheint anstatt des Dockingstation Modus den Car Modus zu Aktivieren, letzteres konnte ich jedoch nicht verifizieren, da bei der deutschen Version eben genau dieser Modus nicht vorhanden (?) oder deaktiviert ist.

[via]

Garmin Communicator Plugin mit Unter Safari 4

Garmin bietet für die eigenen Geräte ein Plugin an, welches Websiten ermöglicht Relevante GPS Daten direkt an die Garminhardware zu senden (Win+Mac). Diese Plugin funktioniert jedoch mit dem Safari 4 nicht. Die Lösung steht noch aus, aber ein Workaround ist vorhanden:

  1. "Macintosh HD" ((damit ist die Haupt-Festplatte gemeint – unter Umständen heißt die anders)) ->Library->Internet plugins die Flip4 Mac WMV Plugin.webplugin Datei finden.
  2. die gefunden Datei verschieben nach "Disabled Plugins" ((falls nicht vorhanden, einfach eine Ordner diesen Namens erstellen))